Die Auswahlkriterien für Vermögensverwalter in der NanoBaisse-Strategie

 

Kriterium 1:

Der Vermögensverwalter muss seine Strategie in einem Fonds

umsetzen. Man kann einem Kunden nicht zumuten, fünf bis zehn verschiedene Depots bei unterschiedlichen Vermögensverwaltern zu haben. Auch ein Wechsel des Vermögensverwalters bei schlechter Leistung ist dann zu aufwendig und zu langsam möglich.

 

Zusätzlich wollen wir eine steueroptimierte Rahmenbedingung

haben. Bei einem Wechsel außerhalb eines Fonds wird jedes Mal Abgeltungssteuer abgeführt. Das ist auch ein Grund, warum wir die NanoBaisse-Strategie in einem Fondsmantel anbieten.

 

Kriterium 2:

Grundlage ist ein objektiver und vor allem wiederholbarer Anlageprozess. Wir müssen unterscheiden können, ob die bisher erzielten Erfolge Glückstreffer waren oder ob es sich tatsächlich um einen präzisen Anlageprozess handelt, der auch in Zukunft reproduzierbar ist.

 

Deshalb müssen wir den Anlageprozess verstehen und nachvollziehen können. Nur so können wir eine möglichst verlässliche Einschätzung treffen, wie sich der Prozess in verschiedenen Börsenlagen und im Worst Case bewähren wird. Da man den Anlageprozess nicht aus Verkaufsprospekten und Werbematerial ausreichend erkennen kann, führen wir persönlich Analysegespräche mit dem Vermögensverwalter bzw. Fondsmanager.

 

Wir wollen auch die Personen und deren Einstellungen persönlich kennen.

 

Nur so können wir auch später engen Kontakt zu den Vermögens-verwaltern halten. Gerade in der kritischen Zeit der letzten Monate im Jahr 2008 war dies sehr hilfreich, teilweise telefonierten wir mehrmals die Woche mit einzelnen Vermögensverwaltern, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein.

 

Kriterium 3:

Es muss ein passives und aktives Risikomanagement mittels moderner portfoliotheoretischer Ansätze (Streuung auf verschiedene nicht korrelierende Anlageklassen) und intelligente Wertsicherungsmaßnahmen  geben.

 

Kriterium 4:

Trotzdem überdurchschnittliche Ergebnisse in positiven Börsen-zeiten.

 

Es reicht uns nicht, wenn in schlechten Zeiten die Verluste nur gering waren, wenn vorher keine vernünftigen Gewinne gemacht wurden. Davon gibt es leider genügend Produkte. Die Kunst ist, trotz Absicherungsstrategie auch in positiven Zeiten gute Renditen zu erzielen.